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Nebeneinander statt Miteinander auf Schwyzerdütsch |
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Tuesday, 15 December 2009 16:09 |
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Zurück aus Zürich treffe ich meinen Kollegen und Schweiz-Kenner wieder. Kürzlich zu später Stunde gehen wir in eine Bar in Berlin-Mitte. „Diesmal habe ich mir mehr Zeit genommen, um mit den Schweizern über ihre Ängste zu sprechen.“ – „Welche Ängste? Was meinst du?“, fragt er und nippt an seinem Glas mit Aperol Sour. „Der Schweizer Volksentscheid gegen den Bau von Minaretten ist immer noch ein Thema. Die Menschen müssen mehr miteinander reden statt nebeneinander leben.“
In diesem Moment beeindruckt uns der Barkeeper mit seinen chromblitzenden Bargeräten, während er elegant die Cocktails mixt. Die Gäste schieben ihre Körper aneinander vorbei, denn die Bar ist voll. Plötzlich scheppert es – und das Cocktailglas liegt zersplittert am Boden. „Glaube und Glas, wie leicht bricht das.“ Wir reiben uns beide die Augen. „Übermorgen fliege ich nach Zürich. Dann werde ich dir über meine Gespräche erzählen.“ Wir bezahlen die Rechnung und nehmen uns ein Taxi …
Kommentare
„Lieber Herr Ham, ich habe Ihr Interview in der Braunschweiger Zeitung gestern im Internet gelesen. Herzlichen Glückwunsch! Viele Grüße aus Zürich.“ E-Mail, 21. Dezember 2009, Lea R.
„Nur zur Info: Dein Interview in der Braunschweiger Zeitung wird in der Schweiz wahrgenommen. Lass uns mal treffen, wenn du wieder in Zürich bist.“ E-Mail, 21. Dezember 2009, Joel M.
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Last Updated on Tuesday, 22 December 2009 13:38 |