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Kürzlich am Berliner Flughafen Tegel: Angekommen aus Zürich. Ich will ruck, zuck ein Taxi nehmen. Doch plötzlich höre ich eine Stimme hinter mir: „Murat, bleib stehen!“ Ich drehe mich um und sehe meinen Kollegen. „Hey, was für ein Zufall. Was machst du hier?“, will ich wissen. „Ach, ich war in London für eine Reportage. Die Weihnachtstage habe ich dort bei Freunden aus alten Tagen gefeiert.“ Wir sind beide müde und gähnen zeitgleich. Er fügt hinzu: „Vielleicht richte ich auch mein Leben in der Rückschau aus, obwohl ich diesen Bildern misstrauisch gegenüber stehen sollte. Naja, kommt Zeit, kommt Rat.“ Wir nehmen uns nun gemeinsam ein Taxi. „Und, was gibt’s Neues bei dir?“ – „Ach, ich habe nach meinem Interview in der Braunschweiger Zeitung viele nette Mails bekommen. Das ist ein schönes Gefühl.“ – „Da kann ich dir nur gratulieren.“
Unsere Taxifahrt endet nach einer halben Stunde. „Welche Wünsche hast du dir für das neue Jahr vorgenommen?“ Ich halte es mit dem deutschen Schriftsteller Erich Kästner: „Wird's besser? Wird’s schlimmer?, fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!“ Auf alle Fälle wollen wir unseren Plausch im neuen Jahr fortsetzen …
Kommentare
„Sehr geehrter Herr Ham, wenn Sie in Köln eine Lesung geben, dann melden Sie sich bitte bei mir.“ Leserbrief, 4. Januar 2010, Dr. Peter I.
„Schade, als ich aus New York kam, bist du schon aus Zürich weggeflogen. Beim nächsten Mal treffen wir uns. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen.“ E-Mail, 30. Dezember 2009, Livia M.
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